Freitag, 23. Juni 2017

Gartenansichten


Hallo alle zusammen :-)

An sich(t) haben wir einen Minimini-Garten, dennoch haben wir es -glaube ich - sehr gut hinbekommen, uns eine fantastische Oase zur Erholung zu schaffen..
Ich habe Euch deshalb kleine Gartenansichten vorbereitet, von welchen ich hoffe, dass sie Euch gefallen werden.

Der Lebensraum Garten ist seit unserem Umzug in den warmen Monaten zum Lebensmittelpunkt geworden, wenn wir zuhause sind.
Im Vergleich zur Gartenterrasse vorher, hat dieser kleine Fleck GRÜN ganz viel Lebensqualität in unsere Freizeit gebracht.
Da gehört es natürlich dazu, dass man es sich auch ein wenig schön macht!

Hier meine 1. Gartenansicht...


Am Ende des Weges befindet sich ein Gartentürchen, so dass der Weg wirklich Sinn gemacht hat. Vorher war dort Wiese und ein unansehnlicher Trampelpfad.
Also, ich finde ihn wunderschön und freue mich täglich darüber.
Unten links im Bild kann man vor dem Brunnen meinen ersten Versuch zum Thema "Gestalten mit Ton" erkennen. Ich habe einfach feinen Beton aus dem Baumarkt genommen (der dann aber immer noch ziemlich grob ist) und war für den Anfang ganz zufrieden. In meiner derzeitigen Einrichtung bin ich für die kreativen pädagogischen Angebote zuständig. Daher werde ich mich erneut an das Thema Ton vagen und mit Schmuckbeton Amulette für eine Kette mit den Müttern herstellen. Ich werde Euch berichten...

Gartenansicht Nr. 2...

In diese Schale habe ich Hauswurz gepflanzt, die mich völlig überrascht haben, als sich die Blüten geöffnet haben - seht selbst...




Die sind doch wirkliche Schönheiten, oder?


Gartenansicht Nr. 3...


Nicht weniger schön präsentieren sich unsere Petunien. Vor einem Jahr habe ich diese Metallgitter, als Teil eines Regals günstig im Baumarkt erstanden und seitdem lag es im Garten herum. Dann dachte ich, als ich einen Platz für die Petunien suchte, dass es vielleicht witzig wäre, wenn sie sich ihren Weg durch die Gitterstäbe bahnen könnten. Wie ihr seht, das tun sie dann jetzt auch :-)

Gartenansicht Nr. 4...



In diese Shabby-Lampen habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Ich hatte mal nicht dieses Zögern "Soll ich - soll ich nicht" verspürt. Ebenso war mir egal, was auf dem Preisschild stand. Ich habe einfach nur zugegriffen und habe es gar keinen Tag bereut.


Sie haben den Winter überlebt und leuchten uns zu jedem schönen Sommerabend auf der Terrasse.

So, dann werde ich mich auch schon wieder verabschieden. Ich habe heute einen sehr wichtigen Abend vor mir. 
Ich "Altes Mädchen" gehe nochmal auf (m)einen Abschlussball. Heute erhalte ich mein Diplom und das ist ein superkalifragilistischexpialigetisches Gefühl - ja, ja, ja,....


Ich wünsche Euch allen ein wunderschönes Wochenende. Das Wetter lässt uns viele Möglichkeiten offen, die nächsten 2 Tage in vollen Zügen zu genießen.

Bis bald
Eure Petra





Donnerstag, 15. Juni 2017


Ich bin wieder zurück!!!

Wie Ihr in meinem Titelfoto schon lesen könnt, wir haben unsere "Alte Heimat" verlassen und uns noch einmal komplett neu orientiert. WARUM?

Wir haben erkannt, dass die Form der Generationswohnens uns zu sehr von unserem eigenen Leben entfernt hatte. Der Zufall wollte es, dass wir hier, in unserem neuen NEST gelandet sind.
Wir haben uns verkleinert, leben nun in einer wunderschönen Zweizimmerwohnung mit Garten und Stadtterrasse, sehr liebenswerten Nachbarn und mit direktem Zugang in den Sheridan-Park.
Was wollen wir mehr???

2015 habe ich meinen letzten Post geschrieben, weil mich meine Ausbildung zu sehr eingenommen hatte, als dass ich noch den Kopf frei gehabt hätte, um regelmäßig meine Posts zu schreiben. 
Entweder richtig, oder gar nicht! Dieses Motte habe ich auch beibehalten.

Meine Ausbildung zur Erzieherin habe ich diesen Monat "überstolz" mit der Note 1 abgeschlossen.
3 Jahre harte Ausbildung und nun kann ich meinen Traumberuf ausüben. Die letzten Jahre raubten mir sehr viel Zeit aus meinem Privatleben. Ich habe stundenlang gelernt, in jeder Prüfung gebibbert und mein Bestes gegeben. Dabei habe ich mich neu kennen lernen dürfen, habe viele Einstellungen geändert, meine Werte überdacht und habe viele neue hinzugewonnen. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich nicht - wie gewohnt - durchschnittlich abgeschlossen, sondern gehöre zu den Besten.
Das war die ganzen Mühen und Entbehrungen wert. Ich kann nur jedem raten seinem Herzen zu folgen und das zu tun, was ihm Spaß macht - auch im beruflichen Leben. 

So, jetzt aber zurück zum Thema: Unser neues Nest....

Herzlich Willkommen...

im Stadtteil Pfersee - unserem neuen Zuhause in Augsburg.

Da wir die meiste Zeit für und in unserem Garten derzeit verbringen, habe ich Euch die  ersten Schnappschüsse auch aus dem Garten mitgebracht.


Wir sind erst am Anfang, haben aber schon viele unserer Wünsche umsetzen können. Wichtig war uns, dass wir verschiedene Themenbereiche einbringen. So haben wir einen Brunnen gefunden, der uns beiden gefällt, einen Weg installiert (den werde ich beim nächsten Mal vorstellen) und haben Beete angelegt. Wir lieben jede Art von Funkien und grünen Bodendeckern, Rosen und Kräuter.


Der Frauenmantel trifft direkt in mein Gartenherz. Er ist nicht nur eine wunderbare Frauenpflanze (Tee), nein er schenkt auch jeden Morgen oder nach einem Regen Perlen von Tau- und Wassertropfen. In einem Kräuterseminar habe ich erfahren, dass die Frauen früher diese Tropfen sammelten und sich ihre Haut damit einrieben. Es galt damals als Schönheitselixier. Die Blüten verwende ich gerne als Beikraut für einen Rosenstrauß. Das ergibt eine zauberhafte Harmonie.


Der Drahtkorb und das Deckchen sind meine neuen Errungenschaften zum Thema Sommerdeko in der Wohnung. 



 Luise und


Alma leben auch noch nicht lange bei uns. Ich habe von einer lieben Freundin eine Badewanne aus Zink "zugeschanzt" bekommen und für mich stand fest, dass das eine Badegelegenheit für neue Mitbewohner werden müsste. 
Goldfische waren mein erster Gedanke, den mein Mann nicht mitgehen konnte, da wir Katzen haben.
Und dann traf ich beim Einkaufen Luise und Alma. Wie es aussieht, fühlen die beiden sich sehr wohl in unserem Garten und mit den Katzen haben sie auch keine Probleme. 
Ich frage mich gerade, warum ich die Wanne nicht komplett fotografiert habe - hm, das werde ich nachholen.


Ein weiterer Bereich, der komplett neu gestaltet werden musste und noch lange nicht fertig ist, ist unsere Stadtterrasse. Sie liegt direkt an unserer Küche - was liegt da näher, als daraus auch ein Refugium zu schaffen, dass der Küche und somit uns zugute kommen sollte. Ich habe in letzter Zeit viel über Selbstversorger und Urban Gardening gelesen und mich ein klein wenig infiziert. In den verschiedensten Behältern haben wir nun Kräuter wie Salbei, Schnittlauch, Zitronenthymian, Basilikum, Petersilie, Maggikraut, Zitronnenmelisse, Minze und Brunnenkresse gepflanzt. Zupfsalat in großen Töpfen liefert uns derzeit den täglichen Bedarf an "Grünzeug". Es macht Spaß zu beobachten, wie alles wächst, man erntet stolz, genießt kulinarisch und sorgt noch nebenbei für die Gesundheit. Ein Projekt, das noch weiter ausgebaut wird.


Natürlich wird auch im Garten auf die Deko geachtet!



Anny, unsere mittlerweile 16 Jahre alte Hundedame, genießt ihren Lebensabend in unserem Garten und in unserem Park. Unser Haus liegt direkt am Eingang dieses außergewöhnlich schön angelegten Sheridan-Parks.

Ende des 2. Weltkrieges übernahmen die Amerikaner in Augsburg die Kaserne, die auf diesem Park stand. Es entstand die Sheridankaserne, die die Geschichte von Augsburg mit prägte. Mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte wurde das riesengroße Grundstück der zivilen Stadtentwicklung zur Verfügung gestellt. Wenige Gebäude wurden mitten im Park erhalten und erinnern heute noch an die vergangene Zeit.


Dieser Park ist für uns ein wirklicher Schatz der Freizeit geworden. Er wurde so angelegt, dass er einem Flusslauf ähnelt. Durch die verschieden angelegten Beete, die sich durch den gesamten Park ziehen, erhalten die Besucher ein farbenfrohes Dufterlebnis.



Als wir diese Wohnung angeboten bekamen und wir feststellten, dass sie sich in einem völlig anderem Stadtteil befindet, als wir uns eigentlich ausgesucht hatten, hätten wir nie gedacht, dass wir uns dazu durchringen konnten, andere Wege zu gehen, als wir uns vorgenommen hatten.
Wir haben auf unser Bauchgefühl gehört und gewonnen. Öfters mal auf den Bauch zu hören ist bestimmt ein Ratschlag, den wir uns alle zu Herzen nehmen sollten.

Ich hoffe, dass ich noch den ein oder anderen mit meinem Post erreichen werde. Vielleicht gibt es auch neue Leser, die sich für meinen bestimmt veränderten Blog interessieren werden. Ich bin gespannt, freue mich auf jeden Kommentar und schicke somit meine ersten Grüße an Euch weiter.

Eure Petra

Freitag, 3. April 2015

DIY - Rosen aus alten Büchern





Halli Hallo am Osterwochenende,

vergangenes Wochenende war ich auf unserem Künstlermarkt in Königsbrunn und habe da wieder was ganz Tolles für meine Vorliebe zum Basteln mit alten Büchern entdeckt:

KLEINE ROSEN AUS ALTEN BUCHSEITEN


Natürlich habe ich mich gleich anschließend daran gemacht und gegoogelt, wie man diese schönen Röschen herstellen kann. Ich wurde fündig und habe mich gleich bis in die Nacht hinein ans Basteln gemacht. Falls Euch diese Idee des Upcyclings von eigentlich nicht mehr erwünschten Bücher gefällt, habe ich Euch eine kleine Anleitung in den nächsten Bildern mitgebracht.
















Und diesen Stein habe ich auch noch gleich "nachbasteln" müssen. Eine Dame hatte diese Steine mit ganz vielen Punkten ausgestellt und ich habe mich für diese Variante entschieden. Vor allem ist das eine wunderbar, leichte Idee, um mit Kindern zu basteln. 


Vor 14 Tagen war ich auf der Kinderbuchmesse in München. 
Ich konnte mich gar nicht genug einlesen in die allerneuesten Bücher für Kinder jeden Alters.
Zwei habe ich mir ausgesucht und die würde Euch gerne ganz kurz vorstellen.
Dieses Buch oben WUNDER, ist eigentlich ein Jugendbuch. Aber es ist tatsächlich ein Buch für alle - ein wunderbares Buch. So wird es beschrieben und so ist es auch!  Es wurde mit dem Deutschen Literaturpreis ausgezeichnet. 
Es geht in diesem Buch um AUGUST. Er ist 10 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in New York.
Das hört sich bis hierher nicht spektakulär an, aber eines unterscheidet August von den anderen Kindern, die in Zukunft mit ihm zur Schule gehen werden. Er ist von Geburt an im Gesicht entstellt und wurde daher von seiner Mutter zuhause unterrichtet. Jetzt aber ist es soweit, dass sich August den grausamen Alltag in der Schule mit all den Problemen um sein anders Sein stellen muss. 

Ich "fresse" dieses Buch gerade - es ist so wunderbar geschrieben und man fühlt von der ersten Minuten an mit August. Er ist ein starker Junge, der sehr viel Empathie gegenüber seinen Mitmenschen zeigt. Manchmal muss man schmunzeln und manchmal steigen auch die Tränen ins Auge... Auf jeden Fall werde ich dieses Buch in meine Tätigkeit mit Kindern einfließen lassen, wenn ich denn mit Kindern im passenden Alter arbeiten werde.


Dieses Buch ist zum einen für Kinder ab dem Kindergartenalter geeignet, aber auch für Erwachsene, die Bücher dieser Art lieben. Es ist eine Sinfonische Dichtung von George Gershwin im Bilderbuch dargestellt. Die Musik läuft im Hintergrund auf CD, wunderbare Bilder entführen uns ins romantische Paris und im Text finden sich auch immer wieder Hinweise zur Musik. So sind in diesem Buch die musikalische Früherziehung, die Förderung der Fantasie, eine kleine Länderkunde und viel Spaß vereint. 

Ich möchte Euch wunderschöne Osterfeiertage wünschen und hoffe, dass wir doch ein wenig mehr Glück mit dem Wetter bekommen.



Alles Liebe und bis bald

Eure Petra

















Sonntag, 22. März 2015

Ostern - Sorbische Eier - eine uralte Kunst


... und ich hatte das große Glück, dass ich diese alte Kunst lernen durfte.

Hallo alle zusammen,

eigentlich habe ich ja überhaupt keine Zeit, aber das muss ich Euch einfach zeigen.


Wir haben eine wunderbare Lehrerin in Werken und daher das Glück, dass wir uns auch selbst im Unterricht mit einbringen dürfen. Diesmal war unser "Hahn im Korb" oder auch unser "Quotenmann" dran. Er hat uns die Kunst des SORBISCHEN EIERMALENS  beigebracht und davon möchte ich Euch einige Bilder zeigen.


Die wichtigsten Utensilien dafür sind ein selbst gebastelter Halter für den gebogenen Löffel, auf dem echtes Bienenwachs geschmolzen wird. Und als "Pinsel" dient ein Bleistift mit Gummi am Ende, auf welchen eine Stecknadel mit Glaskopf gesteckt wird. Der Glaskopf ist wichtig, denn in der Hitze des geschmolzenen Wachses würde einer aus Plastik nicht überleben.


Wichtig ist, dass ihr die noch nicht ausgeblasenen Eier benützt (Stempel mit Spüli entfernen). 
Und dann gehts auch schon los! Ihr taucht den Stecknadelkopf in das geschmolzenen Wachs und bringt Ornamente Eurer Wahl auf das Ei auf (hier in weiß zu sehen). Ihr müsst schnell arbeiten, denn das Wachs wird schnell wieder hart.


Hier könnt Ihr gut die verschiedenen Ornamente erkennen. 
Der nächste Schritt ist dann das Färben - herkömmliche Eierfarben können hierfür verwendet werden.
Wir haben in der Klasse gemerkt, dass es gut ist, wenn man beim Tauchgang die Eier immer in Bewegung hält. 
Sind die Eier trocken, kann man das Wachs wieder entfernen. Hierzu könnt Ihr die Eier an eine Kerze halten und mit einem Tuch das geschmolzene Wachs abreiben. 
Wir hatten den Luxus, dass wir einen Heißluftpistole hatten, da geht es besonders schnell.

Ich kann nur sagen, dass es wirklich sehr viel Spaß macht und ich sehr dankbar bin, dass uns Tobias diese Technik gezeigt hat. 
Hat man dann ein wenig Übung, werden die Eier immer besser.

Ach so! Zum Schluss geht es dann ans Ausblasen der Eier - das ist wirklich spannend! Denn wenn man nicht vorsichtig ist, ist die ganze Arbeit umsonst. Aber ich kann Euch beruhigen, mir ist nur eines kaputt gegangen.

Habt Ihr denn in meinem Nest den süßen Hasen entdeckt?


Das ist auch ein Werkstück der letzten Wochen. Denn unsere Lehrerin hat uns die Möglichkeit außerhalb unserer Schule in Werkstätten zu arbeiten ermöglicht. Der Hase entstand in der Einheit Laubsägearbeiten. Das Werkstück war nicht vorgegeben und ich habe mich für Ostern und Hase entschieden. Laubsägen ist übrigens auch eine tolle Sache!

Die Eier sind wirklich gut dafür geeignet guten Freunden und lieben Menschen eine kleine Freude zu machen. Für die Verpackung habe ich Euch auch eine kleine Idee zum Nachmachen im folgenden Teil.



Sind die nicht schön? Ja, genau! Da geht wirklich ein Ei rein.


Die Vorlage findet ihr unten. Ihr könnt sie Euch rauskopieren und in der gewünschten Größe ausdrucken.




Bei dem grauen Modell habe ich einfach einen Tonkarton in grau verwendet und außen mit der selben Nadel und Farbe das Muster aufgebracht.



Dieses Modell war eigentlich eine Vorarbeit in der Farbenkunde bei meiner Kreativlehrerin. Von ihr ist auch die Idee für diese schöne Verpackung.

Ich hoffe ich konnte Euch vielleicht auf eine neue Idee für Ostern bringen und ich habe Euch damit Freude bereitet.

Jetzt wird es wieder Zeit für mich, an die Schule zu denken. Morgen beginnt die Woche schon mit Psychologie, Pädagogik und Heilpädagogik, da muss nochmal über die Einträge geschaut werden :-)

Ich wünsche Euch eine wunderbare Zeit und hoffe, dass ich wieder öfter Zeit für einen Post finden werde. Denn ich hätte jede Menge Material auf Lager, aber eben wenig Zeit - vielleicht spielt sich das irgendwann doch noch ein.

Ganz liebe Grüße

Eure Petra

Dienstag, 13. Januar 2015

Kunst aus alten Büchern


Hallo Ihr Lieben,

heute ist für mich die erste Gelegenheit, um Euch ein wunderschönes und erfolgreiches Jahr zu wünschen. Und ich hoffe, dass Ihr schon mittendrin im Geschehen seid. Und ich hoffe auch, dass es Euch allen so richtig gut geht. Wie Ihr schon unweigerlich bemerkt habt, komme ich derzeit nicht oft dazu, einen neuen Post zu erstellen, oder auch bei Euch vorbei zu sehen. Das geschieht nicht aus Desinteresse, sondern aus Mangel an Zeit. 
Wie Ihr wisst, hat sich im letzten Jahr ziemlich viel bei mir verändert und meine neue Aufgabe, die Umschulung fordert meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Ich hoffe auf Euer Verständnis - das Bloggen fehlt mir sehr, aber ich habe mir jetzt nach langem Hin- und Her überlegt, dass ich mich in Zukunft weniger melden werde, bestimmt aber nicht weniger ambitioniert.

Das heutige Thema ergab sich auch auf Umwegen über meine Arbeit mit den Kindern. Ich bin immer auf der Suche nach Bastelthemen, die ich vorzugsweise mit den Kindern im Unterricht durchführen kann. Ich habe an einem Kurs, der bei uns vor Ort in der Bücherei angeboten wurde, teilgenommen. Es ist wirklich toll, was man alles aus alten Büchern (natürlich nicht so alt, dass sie schon wieder wertvoll sind) alles herstellen, bzw. basteln kann.

Meine Mutt hat diese Woche Geburtstag und ich darf in meiner eigenen Schulklasse im Fach Kunst eine Einheit halten. Da habe ich gleich beides miteinander verbunden.
 Das Thema ist - wie soll es jetzt auch anders sein -

KUNST AUS ALTEN BÜCHERN
VISITENKARTENHALTER


Hierzu benötigt man ein altes Buch mit mindestens 100 Seiten. Am besten legt man das Buch hochkant vor sich hin und faltet eine Buchseite nach der anderen zur Mitte des Buches.


Wenn alle Seiten gefaltet sind, ergibt es eine dichte Halbrundung, die eingesteckte Karten, Visitenkarten oder auch Geburtstagskarten sehr gut hält.


Ich habe den Buchdeckel noch ein wenig gestempelt, denn es soll ja ein Geschenk werden.
Wie Ihr am ersten Bild erkennen könnt, habe ich die Geburtstagskarte, gleich in das Geschenk eingesteckt. Zum Thema passend habe ich die Karte aus alten Buchseiten und Zeitschriften gefertigt. Noch schnell ein ewig blühendes Blümchen aus Draht gebastelt und schon ist ein - wie ich finde -  ein wunderschönes Geschenk entstanden, das wie der Stempel schon sagt, mit Herz gefertigt wurde.

Zusätzlich stelle ich im Unterricht noch die Möglichkeit vor, einen Briefumschlag aus Zeitungen und Büchern in kurzen Handgriffen zu fertigen.


Man muss nur ein vorhandenes Kuvert vorsichtig an den Nähten öffnen, es als Vorlage auf das gewünschte Papier legen und nachzeichnen. Anschließend wird das Kuvert gefaltet und geklebt.


Die Arbeitszeit beträgt keine 10 Minuten und schon hat man ein schönes Shabbykuvert in der Hand.


Mein Kuvert habe ich aus meiner geliebten New York Times gefertigt. Ich habe aber - um eine gewisse Festigkeit zu erhalten - 2 Seiten vor dem Ausschneiden aufeinander geklebt.


Tja und um das alles neben Ordnern und Büchern etc. in die Schule zu bekommen, ohne dass ich einen "Trageschaden" erleide, habe ich ein tolles und nützliches Geschenk zu Weihnachten bekommen. Das ist nach 30 Jahren meine neue Schultasche von Reisenthel, Dank der Rollen muss ich nur noch ziehen - eine wahre Erleichterung.

Die Schule macht so viel Spaß, dass ich Euch gerne ein wenig daran teilhaben lassen würde, falls Ihr Lust darauf habt. Tolle Themen, wie Empathie, Bindung, Lernentwicklung oder auch Kunst wären da im Angebot und natürlich auch die Geschichten einer 46jährigen Petra, die noch einmal ganz neu durchstartet.

Ich wünsche Euch alles Liebe und freue mich auf Eure Kommentare.

Eure Petra

und